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Räzzelecke

In lockerer Folge werde ich hier ein paar Rätsel einstellen. Die kann lösen wer mag - zum Zeitvertreib. Wer Lust hat, der kann mir auch Lösungsversuche und -ideen mailen, ich werde die dann kommentieren wenn gewünscht oder richtige Lösungen bestätigen.
(Falls jemandem die eine oder andere Frage bekannt vorkommt - einige hatte ich in geringfügig anderer Form einst bei "Quez" im Rennen, habe sie aber aus atmosphärischen Gründen dort gelöscht.)

1. Es ist zum Verdreifeln! Neunung will ich Euch entgegenbringen. Beiße mir schier die Elfen aus und keine Zwölfen stehen mir bei. Aus den vielen Ideen die richtigen herausachten. Wenn es dann nicht passt, herrscht Dreitracht.

Nun denn: das "Strickmuster" meines Textes ist wohl schnell zu erfassen. Die Frage hier ist allerdings: auf wessen Idee geht diese Sprachspielerei zurück?
Kleine Hilfe so nebenbei: der Gesuchte ist schon wahrhaft prominent - allerdings eher in einem anderen Metier. Bekannt geworden ist er unter einem anderen Namen als der, unter dem er geboren wurde.
Eine ganz andere Bereicherung der gesprochenen Sprache geht auch auf ihn zurück. Die hat sich aber nicht durchgesetzt.

¿Wer war es?


2. Ein kleines, wieder verschließbares Behältnis für ein Tier aus der Familie der Marder wird gesucht.
¿Wie heißt es?
(9 Buchstaben)


3. Nicht die Lore Lei

Des Magiers Gespielin sitzt
im Rund aus Glas, das nur so blitzt.
Sie strickt im Licht der Kerzen
und singt aus vollem Herzen.
Ihr Raum wie ein Ball
so rund und nah dem All,
auf einer Klippe hoch am Turm;
bei Nacht die See gepeitscht vom Sturm
und hält heraus in Orkan und jedem Wetter
den langen Arm - just wie ein Retter.
Naht in der schweren Nacht heran ein Kahn
und all' an Bord nicht Rat noch Hoffnung sah'n
der Lotse mit der Schulter zuckt
ratlos der Käp'ten zum Teufel guckt.
Es klagen die Matrosen
- die Herzen in den Hosen.
Plötzlich kommt von fern in Sicht
heller Schein wie Morgenlicht.
Die Mannen brüllen schnell:
"Bald haben wir ein trock'nes Fell!"
Mit aller Macht bewegen sie das Steuer
in Richtung auf das Feuer
das wird groß und größer - auf jeden Fall
groß wie der Sonnenball.
Darin strickend das Mädchen steht,
vom Winde ihr Lied verweht;
die Matrosen schauen verzückt empor
es kommt ihnen wie ein Wunder vor,
selbst der Rudergänger
achtet den Kurs nicht länger,
keiner hat mehr an den Kahn gedacht
der heftig an das Riff nun kracht.
Nun ist das Jammern riesengroß
"Herr, eil herbei - hilf uns bloß!"
Da löscht sie aus das Licht
ein Mund das letzte Wort nun spricht
ganz langsam verhallt das letzte Weh
dann verschlingt den Kahn die See.

So hätte das Gedicht lauten können. Aber der gesuchte Poet hat es doch ganz anders gemacht. Ja, wenn Binnenländler über die See schreiben, was soll denn schon dabei herauskommen?
Das meiner "Umarbeitung" zu Grunde liegende Werk ist wohl wenig bekannt. Der Poet selber allerdings ist sehr bekannt.
¿Wer hat es geschrieben?

4. Das tapfere Schneiderlein

Der Held meiner kleinen Geschichte wurde am zweiten November gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Potsdam geboren.
Binnenländer zieht es oft an die See - so auch ihn. Er ging zur Marine und wurde Oberschneidergast (diese Bezeichnung gibt es heute nicht mehr, doch ich glaube, es ist klar, was damit gemeint ist).
So richtig gesund war er nicht, um seine Lunge war es nicht zum Besten bestellt - so verbrachte er viel Zeit im Lazarett.
Es waren harte Zeiten für Soldaten gegen Ende des Krieges. Wenn keine Vorgesetzten in der Nähe waren bettelten einige sogar die Zivilbevölkerung um Essen an.
Viele Kilometer vom Krankenlager entfernt begannen Soldaten, ihren Dienst zu verweigern. Diese Nachricht erreichte auch ihn innerhalb kürzester Zeit.
Noch im Hospitalskittel eilt er auf den Kasernenhof, stellt sich auf eine Leiter damit er besser gesehen werde und ruft: "Das Hampelmannspielen ist nun vorbei!"
Die Soldaten hören auf ihn!
Aus den roten Feldern der Marine-Flagge nähte man sich eine rote Fahne und hisste sie auf dem Dach der Kaserne.
Unser "Schneidermeister" bezog das Offizierskasino und gab "Audienzen". Er erklärte den Krieg für beendet. Landrat und Bürgermeister ließ er zu sich rufen und erklärte ihnen, dass er jetzt die Macht habe. Als diese nicht einverstanden schienen richtete er seinen Revolver auf sie - was dann auch überzeugend genug war.
Den Dienstwagen des Landrats beschlagnahmte er und bereiste die ganze Insel, hielt Reden und Vorträge in Kneipen und auf Plätzen.
Den Banken befahl er, nur noch auf Anweisung Geld auszuzahlen. Er verbot die Getreideausfuhr damit die Bevölkerung nicht hungern musste. Jedem Haushalt wurde ein Pfund Butter ausgehändigt - das sorgte auch für Popularität bei der Zivilbevölkerung. Gas- und Stromversorgung funktionierten, vieles war gut geregelt, der Ausschank von Alkohol war verboten.
Es kam das Gerede auf, er sei "Präsident" der Insel. Das war er - wenn denn überhaupt - nur für drei Tage. Drei Tage ohne Schlaf, das war zu viel für seinen schwächlichen Körper, er brach zusammen.
Später hört man wenig von ihm. Ein paar Aufenthalte in Krankenhäusern, Arbeit in seinem Beruf mit sehr mäßigem Erfolg, eine Festnahme wegen einer falschen Anschuldigung, eine flammende Rede bei einer Demonstration wegen zu hoher Preise und zu kleiner Lebensmittelrationen - und dann sein Tod im Alter von 34 Jahren. Begraben ist er in Berlin.

¿Wer war dieser Mann?

5. Dat dat dat darf!

Ich - nicht mehr ganz frisch
hab (nicht an einem Zebra-Streifen):
Kontakt mit Autoreifen:
platt werd ich wie Fisch

Wie kann man es fassen
denk ich (und beschloss mein Leben nicht zulassen),
geht es denn wirklich an,
dass so was mir passieren kann?

Verklag ich nun die Stadt
weil sie nicht gut geregelt hat?
Gibt's am Ende Paragrafen,
die verhindern, ihn zu strafen?

Oder ist es nicht erlaubt,
dass man hier Leben raubt?
Kurz und schlecht -
was er tat, war's am Ende recht?

Eingehüllt in Leichentuch
lese ich das Gesetzesbuch.
Schon leuchtet es mir ein
der andre durfte dort nicht sein!

Schnell wird es mir klar:
Nur geträumt - und alles gar nicht wahr!
Für mich ist sonnenklar:
Wenn er's nicht durft', dann ist es auch nicht wahr!

¿Wer hat das Original gedichtet?

6. Der Künstler ist leider verhindert ...

Nach diesem Künstler selbst zu fragen der vor etwas über 60 Jahren in Österreich geboren wurde, das wäre doch zu einfach.
Ein paar viel diskutierte Bücher schrieb er und in der Theaterszene sorgte er für Aufruhr. Anerkennungen gab es aber auch, sehr hohe sogar. Ehrenmedaille in Gold der Stadt Wien und großer Staatspreis.
Lustig fand ich seinen Auftritt in der Sendung "Autoren als Diskjockeys" wo er ein Roulettespiel mitbrachte; jedem Stück auf seinen Schallplatten hatte er eine Zahl zugeordnet, ließ die Kugel rollen und.... "Pech für Sie, liebe Zuhörer - schon wieder die 14....!" - und wieder wurde das entsprechende Stück gespielt.
Dieser Mann machte auch einige Lesungen bei denen er sich auf einer Orgel begleiten ließ, ging sogar auf Tournee.
Diese Lesungen müssen schon recht besonders gewesen sein. Es war die Zeit der Publikumsbeschimpfung(en) und Happenings.
Es wurde berichtet, unser Künstler habe oft mit seinem Orgelspieler vor den Veranstaltungen ein paar Gläser "gehoben", wohl auch andere Drogen zu sich genommen; wenn das Publikum Pech (?) hatte, dann setzte der Künstler sich in eine der hinteren Reihen des Saals und ließ seinen Orgelspieler vorn auf der Bühne verkünden, der Künstler sein plötzlich erkrankt und könne deswegen leider nicht auftreten heute. Oder irgendeine andere Ausrede. Beide haben hinterher herzlich über die Reaktionen gelacht.
Eines der Bücher dieses hauptsächlich als Autor bekannt gewordenen Menschen habe ich, und zu dem Buch gehört eine Schallplatte, so eine dünne, biegsame in minderer Qualität. Da liest er so prägnante Stücke wie eines über einen Wirbelsturm und der Orgelspieler lässt mit seinem Instrument die Naturgewalten tosen und donnern. Es ist derselbe wie bei den Lesungen.

¿Wie heißt denn der Orgelspieler?

Halt, halt, halt - so kann doch kaum jemand die Frage lösen! Also - hier kommt noch eine Information: Kennen tun wir ihn wohl alle. So ein Multi-Talent mit unverkennbarer Stimme. Aber doch nicht als Musiker?
Aber nun ist genug mit Information!

7. Die optimalste Antwort gesucht!

Rätsel sind oft Spiele, bei dem Sprachkompetenz nicht unwesentlich ist.
Sprache ist recht dynamisch - es kommen neue Wörter, andere ändern ihre Bedeutung - wieder andere verschwinden. Man mag sich darüber streiten, ob die Übernahme von Wörtern aus anderen Sprachen bereichernd oder verflachend ist. Einige Dinge haben sich aber in den Sprachgebrauch eingeschlichen, die wirklicher Blödsinn, in sich widersprüchlich oder sogar einfach falsch sind. Ich meine nicht die so genannten "Unwörter wie "Kollateralschaden" - sondern Unfug in der Alltagssprache. Man kann durchaus seinen Spaß damit haben.

allermeiste - die Steigerung davon ist wohl der Meister aller Klassen?
einzigste - wirklich noch weniger als nur eins?
größere Hälfte - wird hier wirklich brüderlich geteilt?
lohnenswert - ist es das wert, dass es sich lohnt oder lohnt es sich, es wert zu sein?

"das" Klientel - breitet sich schnell aus, bleibt aber falsch. Mir versuchte neulich jemand zu erklären, dass dies mit Absicht geschieht und es einen gewollten Bedeutungsunterschied zu "der" Klientel gibt. Ich habe es nicht verstanden - und behaupte: der Referent auch nicht.

optimaler - noch besserer als am besten?
Rückantwort - wie denn sonst? Etwa ungefragt antworten?
scheinbar - anscheinend (anscheinend weiß kaum noch jemand, wo der Unterschied ist.)
volle Halbtagsschule - etwas mehr als die halbe Vollzeitschule?

verorten - das hat im Bergbau seinen Sinn - aber -> "...ihre eigentümliche, introspektiv unmittelbar einleuchtende Immaterialität, die Unmöglichkeit, sie in irgendeiner Weise räumlich oder zeitlich zu verorten, verbietet meines Erachtens ihre genaue, definitive Abgrenzung gegenüber anderen Gegenständen bzw. umgekehrt: ermöglicht es gerade, sie nicht als Gegenstand, sie nicht als etwas Substanzielles und auch nicht als ein bloßes Epiphänomen im Sinne des Epiphänomenalismus zu begreifen" (Alles Klar?)

Vorbedingung - eine Bedingung vor der eigentlichen Bedingung?
vorentlasten - ist das ein Freibrief?
zurückerinnern - also nicht Erinnerungen an die Zukunft?

Wenn etwas nun nicht wirklich das Optimalste ist, ein kleines bischen nur schlechter ist, mikroskopisch kleine Mängel hat - dann gibt es dafür (neuerdings?) ein Wort, das genau dies ausdrückt. Ein kleines Wörtchen nur, zehn Buchstaben hat es - Google kennt es viele tausend male - auch auf auf Deutsch.

¿Welches Wort suche ich?

8. Ein Geflecht aus Schuld und Schweigen

Am Ufer stand eine Aktentasche - irgendwo im Wasser schwamm ein toter Minister. Seine Leiche war schnell gefunden - die Gründe für den Tod sind bis heute nicht wirklich klar.
Erdrückte ihn die Last (s)einer Schuld? Fremdverschulden kann wohl ausgeschlossen werden.
Steht diese Tat im Zusammenhang mit einigen anderen Todesfällen?
Hat er wirklich jenen Akademiker gedeckt, der abertausende Morde mit zu verantworten hatte und trotz internationalen Haftbefehls ein gutes Ein- und Auskommen im Staatsdienst hatte?
Hat eine Veranstaltung damit zu tun, zu der ein anderer einlud, der viel später auch einen nassen Tod fand und in deren Kontext sich ein wiederum anderer das Leben nimmt?
Hätte er sich alles erspart, wenn er Pastor geblieben wäre - statt in die Politik zu gehen?
So viele Fragen - und bestimmt genügend Hinweise.

¿Wer wird hier gesucht?

9. Ein strahlendes Lächeln

... rote Haare und eine angenehm tiefe Stimme waren ihr zu eigen.
Ein nettes, humorvolles Mädchen war sie.
Die beste Schwester die man sich wünschen konnte.
Schlechte Zeiten waren es für Leute wie ihre Eltern. Zu arm, um allen zehn
Kindern eine längere Ausbildung oder gar ein Studium zu ermöglichen.
Traurig für eine Bücherratte wie sie eine war.
Da kam doch das Angebot der Firma sehr gelegen - der Lohn war mehr als das
Dreifache dessen was man sonst so in der Umgebung verdiente. Endlich konnte
sie sich auch die eleganten hochhackigen Schuhe und modischen Kleider kaufen, wie sie die anderen jungen Frauen trugen.
Es war keine einfache Arbeit, forderte größte Sorgfalt und
Konzentration.
Lauter junge Frauen saßen in dem großen Saal - waren in ihre Arbeit vertieft
oder hatten Spaß zusammen.
Jahre später war das Lächeln verschwunden. Vielen fielen die Zähne aus, die
Kieferknochen wurden zerfressen - viele starben.
So auch sie.
Hatte niemand das kommen sehen? Allem Anschein nach doch. Man hat es den
Betroffenen nur verheimlicht.

¿Wie hieß sie?

10. Essmanieren und diplomatische Verwirrung

Dass ausgerechnet Arthur einmal das britisch-sowjetische Verhältnis belasten sollte - so in der Rückschau schon grotesk.
Er wurde 1964 leicht heruntergekommen in London, genau genommen in East Vinchley, von dem mitleidigen Schauspieler Tony Manning in dessen Haus aufgenommen.
Besonders auffällig waren seine Essmanieren - er benutzte ungeniert die vorderen Extremitäten, seine Nahrung zu sich zu führen.
Tony war recht geschäftstüchtig und brachte Arthur mit einem Spezial-Nahrungsmittelhersteller zusammen.
Arthur schien zu beeindrucken und wurde Werbeträger - in recht kurzer Zeit sogar einer der bekanntesten des Landes.
Tony Manning allerdings gefiel einiges wohl nicht so recht an den Verträgen und nach zwei Jahren meinte er in der Vertretung der Rechte von Arthur, dass nun Ende mit dem Theater sein müsse. Die Arbeitgeber sahen das anders, Tony klagte und entschwand mit Arthur.
So schnell gaben die Arbeitgeber nicht auf, klagten selbst - es kam zu einem Treffen vor Gericht. Als Tony nach dem Verbleib von Arthur gefragt wurde, gab er an, er habe für ihn in der russischen Botschaft um Asyl gebeten. Dort standen in den nächsten Tagen die Telefone nicht mehr still, Presseattaché Sergej Rogow bestritt die Anwesenheit Arthurs. Ein anderer Mitarbeiter der Botschaft meinte, dass diese Art von Kapitalisten unabhängig von ihrem Einkommen beim Fernsehen für die Russen völlig uninteressant sei - und für ein Asyl gäbe es keinen Grund, denn Arthur habe ja nichts begangen, was seine Sicherheit oder sein Leben gefährden könnte.
Auf abenteuerlichen Wegen gelang es nun Tony, Arthur wieder zu sich in die Wohnung zu schmuggeln. Doch da er vor Gericht unterlag, kam ein Gerichtsvollzieher und "befreite" Arthur - was vermutlich zumindest für ihn das Happy End der Geschichte war.
¿Wie hieß das Produkt, für das Arthur warb ursprünglich?

11. Ey du da!

Da stand so'n Miniviech am Bonsai dicht
es träumt und wach war's nicht.
Bis Mitternacht cirka noch 'ne Stunde.
So fünf Stunden später dann
mach ich wieder meine Runde
- es stand noch immer da und sann.
Ganz still, ich hielt den Atem an,
pirsch mich von hinten an das Wesen ran.
Ich tick es an ganz leis und zart
- das war's aus Stein und hart.

¿Was war das denn nur für ein Tier?

12. Füße von unten

Es waren zwei - unweit des Meeres Wogen,
fühlten zu Gegenfüßlern sich gezogen.
Nach wenigen Meilen auf der Straße,
schmerzten ihre Füße über alle Maße,
dass sofort - denn sie sind helle
die Reis' beendet ist - auf der Stelle!

¿Bei welchem Ort trafen sie ihre Entscheidung?

13. Gut gesagt!

Verletzte Eitelkeit ist eine mächtige Triebfeder. Ein sehr erfolgreicher Soldat verhilft seiner Armee zu beachtlichen und sehr bedeutenden Erfolgen. Man mag seine Leistungen brillant nennen, er war ein Genie seines Faches.
Es passiert aber auch den besten Soldaten, dass sie verwundet werden - so auch ihm. Während der Rekonvaleszenz macht sich in ihm das Gefühl breit, man würde seine Leistungen nicht ausreichend würdigen. Er verbittert. Kaum ist er wieder richtig gesund, bietet er dem bisherigen Feind seine Dienste an. Er verspricht ihm sogar die Schlüssel einer der wichtigsten Festungen der Umgebung - er war immerhin Kommandant der Anlage.
Die Sache flog schnell auf und sein Kontaktmann wurde gehenkt. Ihm selbst blieb das Schicksal erspart. Er kommandierte nun die einstigen Gegner gegen seine früheren Brotgeber. Historisch gesehen war das sein größter Fehler, denn er setzte auf die Verlierer.
Das mag nicht so einzigartig sein - doch eine Tatsache ist wohl wirklich singulär: es gibt ein Denkmal eines Körperteils von ihm!
¿Wer war er?

14. Eine Frage der Ehre?

Er war genial (in seinem Metier), erfolgreich und ungemein populär. Sogar eine Brücke brach zusammen unter der Last der Menschen, die kamen, ihn zu sehen.
Als die Zeit seiner großen Erfolge für sein Land vorbei war bekam er vom König einen Pass und wollte Reisen unternehmen - und fand schon bei der ersten den frühen Tod.
Ein zwielichtiger Spieler der auf zweifelhafte Weise auch einen Freund um erhebliche Summen "erleichtert" hatte tötete ihn im Duell.
Man hatte sich schon am Tag zuvor heftigst gestritten, er wurde von hinten angegriffen, entwand aber dem Kontrahenten die Waffe, zerbrach sie und verprügelte ihn kräftig. Der andere forderte "Genugtuung" und man verabredete sich für den nächsten Morgen zum Duell mit Feuerwaffen. An der Stätte des Streits war das Duellieren verboten, so musste man in Gebiet ausweichen, in dem anderes Recht galt. Nicht so weit entfernt.
Am Morgen kam sein Sekundant, sagte, der andere sei schon abgereist, er müsse die Waffe nicht mitnehmen, doch um nicht den Anschein der Feigheit zu erwecken solle man doch zum verabredeten Ort fahren. Der Sekundant entfernte sich kurz, kam zurück und berichtete, der andere sei doch zugegen. Es kann gut vermutet werden, dass der Sekundant mit dem anderen gemeinsame Sache machte und ihm berichtete, dass keine Schusswaffen dabei waren - anderen Falls wäre der Spieler wohl wirklich abgereist. So kam es zu einem sehr ungleichen Kampf der nur eine Minute währte.
Plötzlich war der Tote trotz aller seiner Ehren und Erfolge nicht mehr erwünscht. Sein Leichnam konnte nur bei Dunkelheit und heimlich zurück in die Hauptstadt gebracht werden, in der sein König residierte. Keine Beachtung für das einstige Idol, dafür Missgunst und Intrigen - und sein hölzerner Sarg moderte bald vor sich hin bis der Boden fast durchgefault ist.
Über 20 Jahre stritt man um seine Nachlassenschaft bis sie gründlich kleingerechnet war. Selbst die Kanonenschüsse zu seiner letzten Ehre stellte man ihm posthum in Rechnung.
Viel später erst ordnete ein König seine Ehrung an, ein Sarkophag wurde angefertigt. Millionen von Menschen haben das Bild des Helden in den Händen gehalten und tun es täglich immer wieder.
Etwas Mystik weht noch um den Toten, der angeblich so unruhig ist, dass ein Stein des Gebäudes in dem er liegt, sich nicht richtig festmauern lässt.

¿Wann fand das Duell statt?

15. Heute ist Deloew-Tag!

......und morgen ist Prima-Tag.
Jawohl!
Anordnung von mir!
Damit Ihr es alle wisst: schmeisst Eure alten Kalender weg!
Das Jahr beginnt jetzt mit Löwe! Einfach weil das mein Name ist. Klar?
So nenne ich jetzt den ersten Monat.
Einen anderen Monat werde ich Meine-Mami nennen - und Ihr werdet Euch danach richten!
Diskussion im Parlament? Nicht wirklich, oder? Gut, gut - wir sind als parlamentarische Demokratie anerkannt - aber wir wollen ja nicht haarspalterisch werden, oder?
Falls Ihr anders denkt - ich wüsste schon einen Ort für Euch.
Denkt auch immer daran, dass Ihr genügend Photos von mir im Haus habt - aber achtet darauf, dass ich darauf nicht alt oder grau aussehe.

¿Wann wurde ich geboren?

16. Ich kann halt -?- nur - und sonst nichts

Reporter (Zum Publikum): "Heute mache ich ein Interview mit jemandem, der schon vor Jahren starb. Eine Reise in die Vergangenheit."

Reporter: "Sie sind insgesamt weit über 20 Jahre eingesperrt gewesen. Entspricht das der Schwere ihrer Schuld?"
MM (Name ist der Redaktion bekannt): "Ich bin völlig unschuldig. Das war nur der eine Typ, der hat sich zum Ziel gesetzt, mich zum Sündenbock zu machen."
Reporter: "Ihnen wird die Schuld am Tod einiger Menschen und am Leiden von tausenden zur Last gelegt."
MM: "Was für ein Unfug. Wissenschaftler haben bestätigt, dass ich damit nichts zu tun habe."
Reporter: "Womit begann das Unheil?"
MM: "Ich hatte mal ein Dienstverhältnis und während meiner Zeit dort wurden plötzlich die Leute krank. Die haben dann jemanden angeheuert, der das aufklären sollte."
Reporter: "Was fand er heraus?"
MM: "Angeblich soll meine gesamte Vergangenheit bis dahin von Tod und Leiden begleitet gewesen sein. So ein Unfug."
Reporter: "Als sie zum ersten Mal ins Gefängnis kamen hatten sie nicht einmal gegen ein Gesetz verstoßen?"
MM: "Aber ganz eindeutig. Das war wohl ein Hammer. Die haben mir nicht mal genau erklärt, warum sie mich eingebuchtet haben."
Reporter: "Und dann gleich für mehr als ein Jahr?"
MM: "Ja. Wenn nicht ein neuer Chef gekommen wäre - wer weiß, vielleicht wäre ich nie wieder in Freiheit gewesen."
Reporter: "Sie wurden aber unter einer Bedingung entlassen?"
MM: "Ja. Ich sollte nicht mehr das einzige machen, was ich wirklich kann."
Reporter: "Und was wurde daraus?"
MM: "Ich habe es ja versucht. Aber in so schweren Zeiten? Was sollte ich tun? Dann habe ich eben doch wieder weitergemacht. Obwohl ich es nicht sollte."
Reporter: "Was passierte dann?"
MM: "Zufällig gab es da wieder ein paar Leute die krank wurden. Ich meine - immer werden Leute krank. Jeden Tag - überall auf der Welt. Warum hackt man immer auf mir rum? Es war nicht meine Absicht. Es war nicht mein Plan."
Reporter: "Aber sie haben ganz bewusst gegen Auflagen verstoßen. Was kam danach?"
MM: " Wieder Gefängnis. Der Typ hat mich ja wieder aufgespürt. Verbissener Hund. Ein paar Jahre in Freiheit und wieder hier. Immerhin fühlte ich mich ja schon fast wie zu Hause. War ja das selbe Gefängnis wie schon damals."
Reporter: "Sie haben sich damit arrangiert?"
MM: "Irgendwie schon. Als ob ich gewusst hätte, dass ich hier sterben würde. Ich habe mich bemüht, das beste daraus zu machen. Habe eine Art Karriere hier gemacht. Habe mich gebildet, wurde ausgebildet und gehörte somit quasi zu den "Profis" hier."

Reporter (An die Zuhörer gerichtet): "Sie ist keine 70 Jahre alt geworden. Legenden ranken sich um sie."

¿Wie hieß denn der "Typ", der MM so beharrlich nachsetzte?

17. Ich komm' wieder - ohne Frage!

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? - so sang Paulchen Panther.
Der Song zum Ende jeder Folge schloss mit: "Heute ist nicht aller Tage - ich komm' wieder - ohne Frage!"
Das war schon ein Versprechen das da mit Gert-Günther Hoffmanns unvergessener Stimme gegeben wurde.
Jemand anderes versprach auch das Wiederkommen. Nicht gleich morgen oder diese Woche. Nein, bei diesem Versprechen ging es um viele Jahre. Ganz genau hier, an dieser Stelle, so stand es geschrieben, wird er wieder hier sein - nach Ablauf einer sehr genau festgelegten Frist. Oder - anders herum: an einem ganz bestimmten Tag. Auch die Verweildauer war sehr genau angegeben. Auf eine Stunde war sie festgelegt.
Hat er selbst es nicht vergessen? Haben andere ihn erinnert? Wir wissen es nicht. Was aber belegt ist: er hat das Versprechen eingelöst. Schon das Abgeben des Versprechens hat Aufsehen erregt. Wenn man es nicht als Versprechen bezeichnen will, so ist es doch unzweifelhaft eine Ankündigung gewesen. Das Einlösen der Ankündigung hat noch mehr Aufsehen erregt als weit über 7000 Tage zuvor die Ankündigung selbst. Ist das noch Kunst? War das Versprechen Kunst? War es das Einlösen? War es das Dokument, auf dem die Ankündigung festgehalten wurde? Ich weiß nicht einmal, ob das Dokument noch an dem Ort ist, an dem es für so lange Zeit die Ankündigung konservierte, er würde ganz bestimmt an eben jenem Tag wieder hier sein. Ganz genau hier.
In die Diskussion ob nun Kunst oder nicht will ich mich hier nicht einmischen. Auf jeden Fall waren viele dabei, als er wiederkam. Pünktlich war er da. Wie immer sehr korrekt gekleidet und den Schnurrbart gut gepflegt. Presse, Funk, Fernsehen und Publikum waren da, als er sein Versprechen einlöste.
¿Wann war er wieder da?

18. Ich mag so gern am Flies(en)band steh'n

Reporter: Wie wohnt es sich in der Nachbarschaft solch "exotischer" Kunstwerke?

John Doe: Ach wissen Sie - das ist nicht aufregend. Es kommt ja kaum jemand vorbei.

Reporter: Aber es passierte mal mehr hier?

JD: Klar, als der Typ hier ankam haben wir schon alle genau geschaut, was hier läuft. Da kamen schon mal mehr Leute.

Reporter: Wieso das?

JD: Ach wissen sie, kommt so ein Kerl von weit her, kauft sich hier ein Stück Land und die Tinte auf dem Kaufvertrag ist noch nicht trocken, schon legt er los. Noch am selben Tag.

Reporter: Wie fing das denn an?

JD: Der sammelte alles auf, was ihm geeignet schien und baute einfach drauf los. Der war so arm, der konnte ja kaum was kaufen. Schrott, Müll, Abfälle quasi.

Reporter: Das ist aber doch nicht weiter besonders?

JD: Na hören Sie mal. Schauen Sie doch mal diese Dimensionen! Über 15 solcher Teile! Absolut irre! Und dann - der hat ja nur nachts daran gearbeitet. Am Tag war der doch in der Fabrik. Musste doch Knete machen.

Reporter: Also gar kein Künstler?

JD: Nein, der war eher so'n "Naiver". Der war nur Eigenbrötler. Geht ja auch nicht anders - solche Riesenteile alleine. Aber er hat schon Unterstützung gehabt.

Reporter: Wie das?

JD: Na ja, alle haben schon geguckt was der macht. Dann haben viele angefangen, ihm auf ihrem Heimweg von der Arbeit Sachen auf sein Grundstück geworfen - so während der Fahrt aus dem Fenster. Der hat das aufgesammelt und mit verbaut.

Reporter: Der hat das alles allein gemacht? Das sieht aber doch gigantisch aus.

JD: Klar - der hat ja auch mehrere Jahrzehnte dran gebaut. Dann schafft man schon was weg wenn man so verbissen ist.

Reporter: Obwohl das alles so riesig ist sieht es ja doch sehr zerbrechlich aus.
JD: Das täuscht, ist wirklich stabil das. Erdbebenfest sozusagen.

Reporter: Was war als er fertig war?

JD: Fertig? Keine Ahnung. Der hat für sich beschlossen, dass er fertig ist. Dann gehörte der ganze Kram plötzlich einem anderen und er haute ab. Weg war der - und kam nie wieder.

Reporter: Dann war endlich Ruhe hier?

JD: Was denken Sie! Kaum war der weg wollte die Stadt den ganzen Kram platt machen. Angeblich unsicher! Denen haben wir aber die Meinung gegeigt! Deswegen steht das ja noch alles hier. Später war dann alles anders - da haben Angestellte der Stadt das sogar unterhalten.

Reporter: Was ist aus dem Mann geworden?

JD: Keine Ahnung - ich weiß nur, dass er inzwischen gestorben ist.

Reporter: ¿Wann starb dieser Mann?


19. Ick bün all door!

Schon früher war Time = Money. Besonders im Handel. Nicht nur, dass die ersten am Ziel bessere Preise für ihre Waren erzielten, sie konnten ja auch schneller wieder eingesetzt werden.
Hier geht es auch um so ein Wettrennen.
Man kam aus unterschiedlichen Richtungen und hatte ein gutes Stück gemeinsamen Weges vor sich.
Man hatte trotz des Wettstreits Respekt vor einander und achtete die Leistungen der anderen.
Einige Tage blieb man in Sichtweite der Konkurrenten, man würde erst am Ziel erfahren, ob man schnell genug gewesen war oder eben nicht.
Wachsam hatte man die Konkurrenz im Auge, beobachtete sehr aufmerksam alles, was die anderen taten.
Eines Nachts dann verschwand der Kontrahent im Dunkeln und blieb verschwunden. Man setzte die Reise zügig fort, die Bedingungen waren günstig. Als man sich der Heimat näherte, war man guter Hoffnung, doch schneller gewesen zu sein, so gut war alles gelaufen.
Wie bitter muss die Enttäuschung gewesen sein, gleich um Wochen war man geschlagen.
Vielleicht ließ sich die Niederlage besser verkraften weil man so einen berühmten "Gegner" hatte, gegen den zu unterliegen keine Schmach war?
Gesucht wird dieser seinerzeit so berühmte Mann, der seine Konkurrenten so "alt" aussehen ließ - und von ihnen trotz der geschäftlichen Konkurrenz so respektvoll und fast ehrfürchtig angesehen wurde.

¿Wer war der Mann?


20. Wie frage ich das denn nur?

QuestionMark: Na Löwe, mal wieder eine Frage austüfteln?
Deloew: Ja - aber ich weiß noch nicht so recht, was ich fragen soll. Ich habe ein Sujet aber noch keine Idee, was ich dazu fragen könnte.
QuestionMark: Wo ist das Problem?
Deloew: Es könnte um ein Denkmal gehen. Bauwerk. Nationales Erbe könnte man es auch nennen. In einer Dimension soll es gar Weltrekordhalter sein. Ganz schön gewaltig also.
QuestionMark: Ach hör auf! Dazu eine Frage stellen? Ungeil. Nicht so spannend. Wie lang/hoch/breit ist das Teil = Angabe in Metern? Vielleicht gar Multiple Choice - ach das nun doch nicht.
Deloew: Sage ich doch - Problem! Aber was dann?
QuestionMark: Tiere! Ja - frag nach Tieren! Tiere kommen immer gut an. Das mag man.
Deloew: Also gut dann. Eine Tierfrage! Recht klein sind sie die Tiere. Also nicht so winzig klein - aber im Vergleich zu anderen Rassen ihrer Art eben klein. Es gibt sie eigentlich nur noch hier. Sollen noch aus der Zeit der Wikinger stammen. So fluffig sind sie - irgendwie. Dann sollen sie auch noch unheimlich lecker sein. So würzig und pikant.
QuestionMark: Was willst du denn als Lösung sehen?
Deloew: Wie nennt man denn "lokal" die Tiere?
QuestionMark: Hmm ... keine gute Frage - schon allein weil die Lösung aus mehreren Wörtern zusammengesetzt ist.
Deloew: Also zurück zum würzigen Geschmack. Woher der kommt? Danach könnte ich doch fragen? Das hängt nämlich mit der Ausgangüberlegung zusammen. Also = das wurde gebaut, damit die Viecher nicht auf die Weiden können.
QuestionMark: Wie bitte?
Deloew: Doch doch, stimmt schon. Die sollten nicht auf die Weiden. Statt dessen fressen sie eben ganz besonderes Zeugs. Zeugs was nicht auf der Weide wächst - sondern draußen vor. Deswegen der besondere Geschmack.
QuestionMark: Das hört sich ja spannend an. Da kann man eine Frage draus machen. Oder gibt es sonst noch was?
Deloew: Doch, das wird sogar noch spannender. Das ist nämlich nicht ungefährlich für die Tiere. Dann gibt es wiederum ganz besondere Orte, da können die Tiere dann hin wenn es gefährlich wird. Oder sie werden dort hin getrieben. Ganz schön wichtig jedenfalls diese Stellen. Übrigens auch kulturhistorisch bedeutsam.
QuestionMark: Ich denke, danach solltest du fragen. Einfach danach wie man diese Dinger nennt.
Deloew: Geht klar - und hinterher mal so eine Portion von den Tieren essen?
QuestionMark: Langsam, langsam! Lieber vorsichtig damit. Gerade jetzt hat man nämlich herausgefunden, dass die Tiere besonders belastet sind.
Deloew: Nun mal sachte - wie denn das?
QuestionMark: Also: sie fressen ja nur das besondere Zeugs. Diese Pflanzen reichern ein besonderes Gift in sich an. Ein Gift das sie in relativ hoher Konzentration umgibt - für sie aber relativ unschädlich ist. Wenn aber nun die Tiere die Pflanzen fressen, dann reichert sich das Gift in ihnen an. Und wenn wir jetzt das Tier essen ....... na also.
Deloew: Lieber die Finger davon lassen?
QuestionMark: So schlimm ist es auch nicht - das Gift konzentriert sich an Stellen die sowieso kaum jemand isst. (Soweit der Stand der Wissenschaft.) Aber zur Not kann man die Tiere ja noch anderweitig nutzen.
Deloew: Zur Not?
QuestionMark: Na gut - nicht nur zur Not. Hat ja auch Tradition, der "anderweitige Nutzen".
Deloew: Und nun die Frage?
QuestionMark: Was fragst du denn nun?
Deloew: Hatten wir doch schon besprochen. Na gut für dich - die Frage noch einmal:

¿Wie heißen denn diese "ganz besonderen Orte" wo die Tiere vor zumindest einer Gefahr sicher sind?


21. Kopf ab weil Staat pleite

Reporter: Sie stehen hier und in wenigen Augenblicken wird ihr Kopf fallen. Was ist ihre Schuld?
Delinquent: Meine Schuld? Ihr beliebt zu scherzen. Ich kam in Treu und Glauben, zu fordern, was mir gebührt!
Reporter: Aber das von einer Nation, die nicht die Ihre war.
Delinquent: Meiner treu! Wir waren arm in meiner Region, Fortune konnte man nur in der Fremde machen.
Reporter: Zu den Soldaten gingt Ihr. Berühmte Kameraden hattet Ihr?
Delinquent: Nun denn - wo sonst konnte man auf leidlich ehrliche Weise seinen Lebensunterhalt verdienen? So bekannt waren meine Kameraden auch nicht. Jedenfalls dürfte der Ruhm vieler nicht lange anhalten. Einer allerdings war Vater eines sehr berühmten Dichters.
Reporter: Studiert habt Ihr auch?
Delinquent: Nicht zu bestreiten - etwas Juristerei.
Reporter: Ging es denn so einfach, Soldat zu werden?
Delinquent: Nein, wir mussten uns teuer einkaufen. Selbst das eigene Pferd musste ich mitbringen und für die Uniform bezahlen.
Reporter: Sie haben sich erheblichen Ruhm erworben als Soldat.
Delinquent: Wenn zehnfach Gegner gegen uns standen, so haben wir sie doch überwunden. Ganze Regimenter nahm ich gefangen. Als der Gegner feierte platzten wir ins Fest und nahmen über tausend Offiziere gefangen. Ein andermal waren es gleich mehr als 2000 Offiziere.
Reporter: Dann wurdet Ihr auch noch geadelt?
Delinquent: Der König eines Landes machte mich zum Grafen, doch, das stimmt.
Reporter: Aber ihre Fortune war nicht von Dauer?
Delinquent: Leider stimmt auch das: Wenn man als Soldat Bedeutung hat, so mag man im Frieden eine Last sein.
Reporter: Sie waren aber doch einst der höchste Soldat des Landes?
Delinquent: Das ist leider nur zu wahr. Sogar die spätere Nationalhymne des Landes wurde mir zu allererst überbracht:
Reporter: Aber später wurden Sie von Ihren Soldaten nicht mehr ernst genommen?
Delinquent: Auch das kann ich leider nicht bestreiten. Sie haben rebelliert, mich verhöhnt. Zuchtloses Volk eben.
Reporter: Und was führte zu Ihrem Todesurteil?
Delinquent: Ich wollte auf keinen Fall auf die Gelder verzichten, die mir zustanden. Das war mein gutes Recht. Zu jeder Zeit hätten meine Forderungen Erfolg gehabt. Nur war der Staat jetzt Pleite. Man konnte mich nicht saturieren. Dann ersann man ein Komplott an dem ich angeblich beteiligt war. Das war mein Todesurteil.
Reporter: Wissen Sie, dass viele Jahre später ein Namensvetter von Ihnen ähnliche Berühmtheit erlangt?
Delinquent: Ich kann nicht in die Zukunft sehen.
Reporter: Man hielt sie oft für einen Deppen trotz Ihrer Verdienste.
Delinquent: Nur weil meine Sprache nicht geschliffen war. Das aber hat doch nichts mit meinen Meriten zu tun.
Reporter: Man verstand Sie nicht?
Delinquent: Das mag an meinem Dialekt gelegen haben. Waldmensch irgendwie.
Reporter: Heute werden Sie sterben. Wissen Sie welcher Wochentag heute ist?
Delinquent: Heute ist Sonnabend.
Reporter: Das stimmt. Ich wünsche Ihnen eine friedliche Zeit im Jenseits.
Delinquent: Ich danke Ihnen, mein Freund.

¿Wann wurde der Delinquent hingerichtet?


22. Lotte vom Meer vs Frankenstein

(Eine Art "Steckbrief")

Nicht weiblich, sondern ganz "schön" männlich.
Schule abbrechen? Ehrensache!
Hinaus in die weite Welt.
Weil es ihn woanders langweilte nahm er an einer "richtigen" Schlacht teil.
Trotz fehlenden Schulabschlusses eine gar nicht so einfache Ausbildung erfolgreich absolviert.
Nasse Baumwolle spielt dann eine wichtige Rolle.
Unterwegs in der Welt - für das Vaterland.
Gefürchtet und doch anerkannt vom Feind.
Einmal zu viel Vertrauen gehabt (oder doch nur schlampig gewesen?) - und Ende der Reise. Rumms!
Tausende von Kilometern unterwegs in kleinem Kahn - direkt in die Fänge des Gegners.
Wieder geflohen und wieder gefangen.
Tausende von Menschen mit seinen Erzählungen begeistert.
Glänzte durch kraftmeiernde Kunststücke. (Wohl auch etwas durch Legenden verklärt.)
Erfolgreicher Buchautor (mit Hilfe von Ghostwritern).
Mochte nicht mehr in seine Heimat zurückkehren - wegen "spezifischer Sprengkörper".
Kam dann aber schließlich doch wieder.
War maßgeblich beteiligt, eine Stadt vor der Vernichtung zu bewahren.
Wurde dafür zum Tode verurteilt. (Das Urteil wurde nicht vollstreckt.)
Stirbt in dem Land, aus dem seine Frau stammt - beerdigt ist er aber in seiner Heimat.

¿Wann starb er?


23. Ein Fels in der Brandung

Ein unwirtliches Eiland ist es.
Ziemlich klein ist es, keine 30m breit, ähnlich hoch.
Selten bewohnt. Ein Politiker bezeichnete die Insel als den fürchterlichsten Ort der Welt. England und einige andere Staaten, darunter Dänemark, erhoben dennoch Ansprüche auf sie.
Die englische Marine hielt sie für ein tolles Übungsobjekt und versuchte diese Insel zu versenken.
Irgendwann beschließt man, die Insel in Ruhe zu lassen und schickt eine Delegation hin, die die britische Nationale hisst.
Die dänische Regierung reagiert darauf verärgert, sagt aber zu, die Kriegsflotte in den Häfen zu lassen. Der Konflikt spitzt sich ins Lächerliche zu, als die Briten zwei Soldaten der Garde und ein komplettes Häuschen für diese Wache dorthin verfrachteten.
In einer Debatte tritt ein Politiker dafür ein, die rechtliche Position Britanniens dadurch zu stärken, dass auf der Insel geheiratet wird - oder gar ein Kind geboren. Ein politischer Gegner sagt darauf, dass jeder, der das versuche wohl ärztlich untersucht werden müsse. Die Öffentlichkeit diskutiert erregt.
Dann wird die Insel wieder international erwähnt, als sie von einer Gruppe besetzt wird. Die erklärt einen neuen Rechtsstatus für das Eiland und verlässt es doch wieder nach einiger Zeit.



Wie heißt diese Insel?


24. Nachts sind alle Mäuse grau ;-)

Dee bloomer (1) line sees laugh hen
Shown lengths Tim (2) moan den shine
See Nick (3) hen mid den curb (4) shun
How fear hens Tengah (5) line

1 - Die Schlupfhosen an der Leine bringen das Huhn zum Lachen
2 - Timotheus: Märtyrer und katholischer Heiliger (Feiertag am 24. Januar)
3 - Nikolaus von der Flue (>>Bruder Klaus<<) hoch verehrter Volksheiliger (1417 - 1487 in der Schweiz)
4 - Hasenfuß kommt bei Hühnern verhältnismäßig selten vor
5 - Stadt in Singapur

Das ist jetzt eine deutlich erkennbare Verballhornung - aber: wer schrieb das Original?

¿Verfasser des Originals?


25. Neulich im Bus.....

...saßen doch ein vertikal herausgeforderter Maximalpigmentierter und ein Melaninunterversorgter mit einem alternativen Körperbild nebeneinander und freuten sich, dass sie vorübergehend metabolisch befähigt waren.
Als eine parasitär unterdrückte Person zustieg begannen sie zu grübeln, wie sie sich verhalten sollten.
¿Welches Adjektiv beschreibt die zugestiegene Person?


26. Nicht Inch'Allah, aber irgendwie Adamo

Ein Schatz ist kein Schatz, solange ihn niemand zu schätzen weiß.
Hier haben wir es mit einem Schatz zu tun, der einst ein Schatz war. Wegen dieser Eigenschaft wurde er verpackt und auf die Reise geschickt. Es sollte eine weite Reise werden. Tausende von Kilometern - doch so exotisch wie der Schatz schien die Überwindung der Distanz nicht zu sein. Uns Überschall gewohnte mag es heute Wunder nehmen.
Doch so wenig verwunderlich das Überwinden der weiten Distanz war, so wenig nahm es auch Wunder, dass auf dem Wege ein Unglück geschah. Nicht sicher ist zu ermitteln, ob Menschen zu Tode kamen - allein, die Schätze erreichten nicht alle ihr Ziel. Einige sind noch heute am Ort des Unglücks - ein Schatz mindestens fand seinen Weg.
Viel genützt hat es ihm nicht. Anderen auch nicht. So als ob man ihn nicht zu schätzen wisse, landete er in einem Kiste, einer Schachtel, neu-modisch "Box" geheißen eventuell, Schubfach vielleicht - nennt es, wie ihr wollt - viele Jahre war der Schatz einfach weg. Nicht da. Un-existent. Als ob es ihn nie gegeben hätte.
So sollte es für mehr als 100 Jahre bleiben.
So ganz genau lässt sich der Weg der "Trouvaille" nicht rekonstruieren. Intensiv wurde gesucht nach dem Schatz - doch wohl an falscher Stelle. Dann stellte man (wohl frustriert) die Suche ein.
Nach den Unglück haben sich Teile des Transportguts quasi selbständig auf die Reise begeben, fanden einen Weg und wurden gefunden. Man verwahrte ihn wohl nicht sonderlich gut, so wurde ein Teil entführt und kam dort an, wo er viele Jahrzehnte im Verborgenen auf Entdeckung harrte.
Es ist nicht genau überliefert "wie" - doch immerhin "dass" der Schatz nun wieder geschätzt wird. Plötzlich (und ohne, dass man nach ihm suchte) war er wieder da. Jubel aller Orten.
Was für eine lange Geschichte hinter ihm steht. Gleich viele viele hundert Jahre.
Eine Prominenz schickte eine andere Prominenz aus, Zeugnisse fremder aber doch für (weil es gerade modern war) bedeutsam gehaltener Kultur zu sammeln und gen Heimat zu expedieren.
Die zweitgenannte Prominenz übrigens war vermählt mit einer Frau gar sonderlichen Vornamens - die wiederum sehr prominent war, weil sie gut und trefflich über das schrieb, was ihr und ihrem Gemahl während ihrer Reisen geschah.

¿In welchem Jahr wurde den die Reise des Schatzes unterbrochen?


27. Ode an einen recht Stenophagen

Das kleine Mardertier
emsig dort und hier
stets zum Schwur bereit -
da sprach der Herr der Herrlichkeit
"Weil du ständig schwörst,
will ich, dass du auf 'nen neuen Namen hörst!"

¿Welcher Name wird ihm gegeben?


28. Resteverwertung - genial!

Knapp zwei Monate nachdem das Tier noch als gesund und wohlauf geschildert wurde, war es unversehens tot.
Was nun beginnt ist eine Form der Tierkörperverwertung, die alles optimal ausnutzt.
Alle Dorfbewohner bekommen ein Stück ab - und jeder hat seine eigene Verwendung dafür.
Der Kirchendiener bekommt den Schwanz, der Schlagzeuger der örtlichen "Kapelle" profitiert vom Hinscheiden der Kreatur, selbst die Feuerwehr kann künftig ihr Fahrzeug besser schmieren.
Da gibt es auch eine Zugereiste im Dorf, eine ältere Frau. Sie wird nun ein neues Gebiss bekommen.
Die Frage ist: wo stammt sie wohl her?


29. Seemannsgarn

Vieltausend Kilo ist das Wesen schwer
Lebt in des Ozeanes Gründen
Ahoi Hurra!
Fix blöd wie du und ich und sonst noch wer
Doch schnell ist es, wirst kaum was Fix'res finden
Ahoi Hurra!

Nur selten kommt es hoch ans Licht
Und winkt dir mit dem Schwanze
Ahoi Hurrah
Plötzlich überall ganz dicht
Mit Badeschaum bedeckt die See und all' das Ganze
Ahoi Hurra!

Das Viech das hat 'nen Sonnenbrand
Und stinkt nach Küchenkräuter
Ahoi Hurrah
Wenn fern sie ist von jedem Strand
Holt Milch sie sich aus ihrem Euter
Ahoi Hurra!

¿Wie heißt das Tier im Original?


30. Seltsame Blume

Das Debüt gab die Band an einem weltbekannten Ort.
SIE war der Mittelpunkt der Gruppe, ihr Kraftzentrum. Mit ihrem zigeunerhaften (Zitat) Auftreten, bloßen Zehen und auftoupierter Löwenmähne schockierte sie das Bürgertum und wurde zu einem der Symbole der rebellierenden Jugend. Symbol für weibliche Kraft und Sinnlichkeit.
Aber natürlich war es vor allem anderen ihre Stimme, die auffiel. Diese so unverwechselbare heisere, kraftvolle Stimme mit dem riesigen Vibrato war Gegenstand vieler Debatten - von besorgten Gesangslehrern und Hals- Nasen- Ohrenärzten bis hin zu Lobpreisungen von tonangebenden Fachleuten der Musikindustrie. Der "Rolling Stone" verglich sie unter anderem mit Aretha Franklin und anderen Größen und meinte: "Das Unglaubliche ist, dass sie sich zwischen allen diesen Vorbildern bewegt und gleichzeitig das Ziel einer absoluten Originalität verfolgt."
Zu der Band gehörten zwei Brüder (einen von ihnen heiratete sie, sie haben unter anderem eine Tochter zusammen, die im Augenblick außergewöhnlich große Erfolge feiert). Am Anfang der Karriere entwickelte die Band eine sophistische Mischung aus Jazz, Rock und Klassik, der Erfolg kulminierte in der Musik zu einem Ballett (der größte Erfolg, den das Ballett das dies aufführte jemals feiern konnte - wurde an vielen Orten der Welt gezeigt, auch an der "Met").
Dann legten sie plötzlich einen anderen Gang ein, verzichteten auf eine internationale Karriere um ihren musikalischen und politischen Überzeugungen zu folgen. Erst gab es noch einige Experimente mit Gospel, Jazz und Soul, dann wurde es eine vorwiegend politische Band.
Sie trat bei Demonstrationen auf, in palästinensischen Flüchtlingslagern, in Partisanencamps im Libanon (eingeladen von der PLO), in Albanien und zur Unterstützung der Linken.
Es war eine menschlich enorm reiche, doch ökonomisch sehr schwere Zeit in der das Paar auf Hilfe von Freunden angewiesen in einem Häuschen in einer Kleingartenkolonie lebte.
Dann gab es ein fulminantes Comeback bei dem auch die Tochter mitwirkte. Zum 100 jährigen Jubiläum des nationalen Fußballverbandes brachten sie das Lied "Sternschnuppe" heraus, die Gruppe bekam den nationalen Grammy (es blieb nicht der einzige) und SIE bekam den Ehrenpreis der nationalen Beat- Folk- und Jazzkomponisten.
Im Moment lebt das Ehepaar vorwiegend in den USA (ausgerechnet) und ist erfolgreich wie in alten Zeiten (oder noch erfolgreicher).

¿Wie heißt sie?


31. With a little help from my friends

Als das "Ding" vor fast hundert Jahren gebaut wurde hatte man nicht einmal einen Namen dafür vorgesehen. Dann bekam es doch einen Namen, der bedeutete allerdings nicht viel mehr als "Ersatz". Im späteren Leben bekam es noch ein paar andere Namen. Die trug es gut sichtbar.
Eigentlich verrichtet so ein "Ding" seinen Dienst mehr oder weniger standortfest. In diesem Fall waren es eine ganze Serie von Standorten. Meist tat es dort das, was sein erster Name aussagte: es ersetzte.
Nach der Wanderzeit kann es endlich sesshaft werden.
Gut zwanzig Jahre bleibt es mit kurzen Unterbrechungen hier.
Eigentlich soll so ein "Ding" zur Sicherheit beitragen. Manchmal fragt man sich schon, wie solche Unglücke passieren können, aber sie passieren aber einfach. Einige derer, deren Sicherheit es eigentlich fördern soll, nehmen es als Zielscheibe. Das zum Teil sehr heftig. So fand sich dieses "Ding" eines Tages unversehens am Meeresgrund wieder.
Man hat keine Mühe gescheut und es wieder hergerichtet. Danach kommt es wieder zum Einsatz, diesmal an ganz anderer Stelle.
Zielscheibe bleibt es auch hier und wird schwer beschädigt.
Irgendwann wird man auch als solches "Ding" zu alt und wird ausgemustert. Das ist sicher auch eine Folge des letzten Unfalls.
Nach nur zwei Jahren im Altenteil findet sich eine neue Verwendung. Es muss erheblich umgebaut werden, einige sehr markante Dinge werden hinzugefügt.
Nun ist das "Ding" in aller Welt unterwegs und ich bin sicher, jeder von Euch hat es schon einmal gesehen.
¿Wie heißt das "Ding" heute?


32. Ach mein Herz das schlägt so wild!

Sie ist eine hinreißend schöne italienische Schauspielerin und er heißt unter anderem Henry mit Vornamen - womit wohl klar ist, welcher Nationalität er ist. Gemeinsam nehmen sie ein paar Platten auf - eine davon wird sogar ein Hit.
In diesem Lied ist sie Patientin bei ihm, einem Arzt mit starkem indischen Akzent.
Immer wenn ein bestimmter Mann neben ihr steht, beginnt ihr Herz wie wild zu schlagen, so klagt sie.
Er untersucht sie auf Herz und Nieren, doch sein Herz schlägt bald genauso wild wie ihres!
Am Ende der "Untersuchung" kommt heraus - der Grund für ihr Herzklopfen ist er!
Das passt natürlich sehr gut - denn umgekehrt ist es ebenso.
Der Song kommt Anfang der Sechziger nach Deutschland und erlangt mit deutschem Text in der Interpretation eines damals sehr bekannten Ehepaares einigen Erfolg.
¿Wer sind wohl diese beiden Damen?


33. Betrug, Mord, Glitzer und eine Schönheit

Sie ist wirklich faszinierend. Als ich sie sah war sie etwas heruntergekommen (mal wieder) - aber ihre Schönheit stach ins Auge.
Damals gehörte sie zu einem, der sich gerne mit schönen Frauen, schnellen Autos und sichtbaren Zeichen des Reichtums umgab. Sein Glaubensbekenntnis allerdings war ein ganz anderes - jedenfalls offiziell. Da war er ein Gegner des Kapitalismus und sah sich eher als Maoist.
Vielleicht hat sie ihm auch nicht direkt gehört - aber doch seinem Imperium. War ja besser für das Image.
Gut hat man sie dort nicht behandelt - die Verbindung hielt aber dennoch fünf Jahre.
Dann kam sie in die Hände eines anderen, der sich auch mit schönen Frauen, schnellen Autos und sichtbaren Zeichen des Reichtums umgab - allerdings war dies sein Glaubensbekenntnis und die Glitzerwelt war es auch, die seiner Familie den Reichtum gebracht hatte. Er gab das Geld aber auch mit vollen Händen aus - mit so einer Vehemenz, dass seine Frau Angst bekam, es könne nicht genug nachbleiben.
"Piff Paff Puff!" - da kam ein gedungener Mörder und vorbei das schöne Leben. Seine Frau soll den Auftrag gegeben haben. Ein sonderbarer Mensch war er schon: flieht vor der Polizei mit einem Motorrad ins Ausland - aber so ein Tod?
Immerhin - Sie bleibt in der Familie unter der Obhut der Töchter des Toten - bis zum heutigen Tag.
Was ist aus dem Maoisten geworden?
Sein Imperium besteht noch immer; weit verzweigt. Er flog einst wegen zu langer Haare aus dem Schuldienst, gründete dann etwas sehr Alternatives dem auch vom Ausland her viel Beachtung geschenkt wurde. Schule, Entwicklungshilfe, alternative Energien, ein Zoo, soziales Wirken - und Mao. Er selbst hat fett in seine eigene Tasche gewirtschaftet, war über zwei Jahrzehnte abgetaucht - und landete im Gefängnis, erst in dem Land in dem er seinen Reichtum genoss, dann wurde er in seine Heimat ausgeliefert.
Zurück zu IHR.
Viele haben sich mit ihr geschmückt - auch ein ganz berühmter Grieche, der auch in der Glitzerwelt zu Hause war - das allerdings lange vor dem "Maoisten".

¿ Wie heißt sie denn heute?


34. Bitte bitte helfen Sie uns Bru...

Fängt die Geschichte auf einem Flohmarkt an - oder fing sie mehr als 60 Jahre vorher an? Fing sie gar viel früher an? Eine Frage der Sichtweise.
Ein von Hand geschriebener Zettel mit den Worten: "Bitte helfen Sie uns ....... Bru...." Mit sehr krakeliger Schrift geschrieben.
Schlimme Zeiten, Menschen auf der Flucht. Ein Schiff voller Flüchtlinge. Fast 1000 Flüchtlinge.
Alles gab man auf für eine Fahrkarte - voller Hoffnung brach man auf in Richtung eines Landes von dem man sich Sicherheit, Schutz und die Möglichkeit zur Schaffung einer neuen Existenz versprach.
Zwischenstopp sollte auf einer einer Insel sein, die doch schon Freiheit bedeuten sollte. Für viel Geld erhielt man Touristenvisa. Trotzdem wurde die Einreise verweigert. Das Schiff ankerte vor der Küste während die Verhandlungen geführt wurden. Verzweifelte Menschen warfen eine Flasche mit einer Botschaft, einer flehentlichen Bitte über Bord in der Hoffnung, man könne die Regierung erweichen. Alles vergebens.
Auch das eigentliche Reiseziel blieb unerreichbar - man wurde abgewiesen.
Nach mühsamen Verhandlungen durfte das Schiff schließlich einen Hafen nicht so sehr weit entfernt vom Ausgangshafen anlaufen.
Obwohl sie in viele Länder verteilt wurden, waren die meisten nicht in Sicherheit. Fast die Hälfte wurde umgebracht.
Eine Familie wurde nicht zwangs-zugeteilt und fand ihren Weg auf eine andere Insel.
Man fasste Fuß, wurde im alten Metier aktiv und gründete sogar eine Ladenkette.
Das kleine Mädchen, dass zur Zeit des vergeblichen Bemühens, auf der erstgenannten Insel an Land gehen zu dürfen, sechs Monate alt war wuchs heran, heiratete hat drei Kinder, ist nun Rentnerin und - dachte kaum an die Vergangenheit. Zu klein war sie damals, zu wenig wurde in der Familie darüber gesprochen.
Plötzlich wurde sie unlängst von der Geschichte eingeholt.
Auf einem Flohmarkt fand sich der Zettel wieder. Eine berühmte "Institution" erklärte ihn für echt.
Nun möchte die Dame nur zu gerne das Original des Zettels haben - ob der Man, der auf dem Flohmarkt den besonderen Fund machte, ihr den wohl überlässt?

¿Wie heißt denn der Finder überhaupt?


35. Darf es auch etwas weniger sein?

Mein Meister war schon ein Genie. Er hat zwar den ehrbaren Beruf seines Vaters erlernt, doch seinen größten Erfolg - mich - erschuf er in einem Bereich, in dem er sich fast alles selbst beibringen musste.
Handwerklich war er ja schon klasse - doch was er sich jetzt alles an Rechen- und Ingenieurskünsten selbst erarbeitete, das führte zu einer Revolution. Was ihn noch auszeichnete - eine unendliche Beharrlichkeit und Ausdauer.

Mit jungen Jahren kam er in den Besitz von Dokumenten, die die Grundlagen seines Schaffens werden sollten. Das waren Ausführungen eines zu unserer Zeit sehr bekannten Wissenschaftlers. Ganz intensiv studierte er sie - und ohne Hilfe.

Allerhöchste Regierungskreise hatten größtes Interesse daran, so etwas wie mich zu haben und lobten einen ungeheuer hohen Preis aus für den ersten, der alle Anforderungen erfüllen konnte - die, die mir eigen sind.

Gerade zwanzig war mein Meister, als er meinen ersten "Ur-Ahnen" schuf. Ich hatte schon ein paar Vorgänger - im Vergleich zu mir wohl eher Übungsstücke, zu groß und eben nicht so perfekt wie ich.

Aber wie Mozart (bei Milos Forman) seinen Salieri hatte, hatte auch mein Meister (mindestens) einen verbissenen Gegner, der trickreich und voller Missgunst gegen kämpfte - mit allen Mitteln. Sogar ein Doppelgänger von mir wurde angefertigt - unter anderem Namen!

Nach über 40 Jahren beharrlicher Arbeit und beständigen Forschens und Erprobens endlich bekam mein Meister die verdiente Anerkennung - der König selbst hat es schließlich verfügt.

¿Wer war der Wissenschaftler, dessen Überlegungen meinen Meister so inspirierten; die er sich im Selbststudium aneignete, als er noch keine 20 Jahre alt war?


36. Das Gips doch gar nicht ;-)

Setzen wir uns in eine Zeitmaschine und beamen uns zurück in die Sechziger --> seufz ;-)
Flower Power, Love & Peace, Music in the Air, Woodstock - Let's go to San Francisco.....
Jeder, der Musik machen kann - oder so etwas Ähnliches - ist ein Gott.
Rund um diese Götter herum bildet sich eine Korona von Anbetern und Anbeterinnen - sie sind bereit, ALLES zu geben, um in der Nähe ihrer Idole zu sein. Über das, was in den Tourbussen passierte, was man für einen Back-Stage-Pass tat, was nach Konzerten in Hotels geschah - darüber sind Bücher geschrieben, Songs gemacht und Filme gedreht worden.
Einige Mädchen taten sich dadurch hervor, dass sie sich Abgüsse eines bestimmten Körperteils ihrer Idole besorgten und sie sammelten.
Vieles war möglich zu der Zeit - auch dass solche Mädchen eine Band gründen, eine Platte machen - und diese auch recht gut verkaufen.
Es gab aber auch männliche Hard-Core-Fans.
Einer von ihnen verspricht den Mädchen, dass er seine Beziehungen spielen lassen könnte, damit sie ins Bett einer der absoluten Größen jener Zeit kommen.
Der Preis dafür? Er ist vorher dran!
Das Angebot ist auf jener Platte zu hören (und auch zu finden, wenn man sie nicht hat).

¿In wessen Bett meint er, die Girls vermitteln zu können?


37. Dumme Doris - Alberne Anna

Da gab es vor langer Zeit - die 60er waren noch nicht ganz vorbei - im fernen Amerika eine Band, die gegründet wurde.
Eigentlich stammte sie aus dem großen Apfel.
Die spielte ihre ersten Konzerte in einem kleinen Club auf einer Inselgruppe, nannte sich dort aber nicht so, wie es ihr eigentlicher Name war, denn sie meinten, das könnte ihr Publikum doch irritieren, provozieren.
Dann wanderten sie aus nach Europa. Nach Deutschland, um genau zu sein. Einige Gruppen meinten, in Europa sei ein besseres Klima für ihre künstlerischen Aktivitäten. Denken wir an Brian Eno, David Bowie, Iggy Pop oder Tuxedo Moon - und ein paar andere.
Diese Gruppe bestand hauptsächlich aus fünf Leuten obwohl ihre inoffizielle Homepage zehn auflistet.
Sie bildeten eine Art Kommune, waren kreativ und voller Kraft. Ihre wahre Power zeigten sie bei ihren Live-Konzerten, die stets ein Happening waren.
Eine große Familie machte die Musik und organisierte die Konzerte.Soweit ich weiß dauerte der Aufenthalt als Band in Deutschland so um die vier Jahre.
Drei Platten sind von ihnen überliefert - eine davon eine Art "Untergrund-Hit".
Die ist noch immer auf CD erhältlich. Auf jeder Seite der originalen Platte ist nur je ein Stück, das dann allerdings über 15 Minuten lang.
Eine Seite über ein etwas beschränktes Mädchen, die andere über den Abend eines kleinen Kindes (oder so ähnlich jedenfalls).
Das Lied über das Mädchen war sehr aufregend zu er Zeit, denn es wurde der Stereo-Effekt extrem ausgenutzt. Dazu kam noch ein anderer technischer Effekt der damals relativ populär war, leicht verzerrend aber nett - das allerdings hilft nicht wirklich weiter.
Mal kam alles aus der einen Box, dann wanderte es zur anderen, dann überlagerten sich die Töne. Ziemlich lang war das Schlagzeugsolo zudem auch noch. Danach kam das Saxophon. Dann wieder Gesang.
Alles mega-psychedelisch. Der Text hingegen war weniger erleuchtend. "Dummes Lieschen hier und dummes Lieschen da - ich will dir was zeigen, triff mich... heute Nacht, weil wir hypnotisiert sind. Liebe, Liebe, Liebe. Liebe mich durch die Nacht - liebe mich durch den Tag. Freaking out. Halte es in Bewegung. Ich habe was, das ich dir zeigen will. Sei mein heute Nacht. Liebe mich ganz eng." So ähnlich sang der Sänger da. Natürlich hieß sie nicht Lieschen. Ein wenig Scat-Gesang folgt auch.
Der Titel der Scheibe erinnert mich immer an einen Spruch, den David Magill immer sagte, wenn ich ihn zu einem Bier einladen wollte. Das war nicht: "If You twist my arm."
So hieß die ganze Scheibe. (Nicht das mit dem Arm-Umdrehen.) Aber nicht so gemein war der Titel - eher ganz ganz lieb. So ein netter Stups.
Psychedelisch auch das Cover. So war das damals. Bunte Farben aus einem Pfeifchen emporsteigend. Grün/blaue Hände halten den Joint, recht gelblich die Fingernägel.

¿Welche Band ist gesucht?


38. Das fast unbekannte Vorbild.

Klösterliches Leben war oft schon recht sinnenfroh. Das wurde sowohl von der örtlichen Bevölkerung als auch von den Kirchenoberen zum Teil stark verurteilt. In einem gegen Ende des 12. Jahrhunderts gegründeten Kloster trieben es die Mönche besonders schlimm und es gab Versuche von verschiedenen Seiten, diese aus der Stadt zu verdrängen. Es erfolgte die Anordnung, ungefähr 40 Kilometer entfernt ein neues Kloster zu gründen.
Die Mönche allerdings stellten sich stur - und taten erst einmal nichts. Aussitzen war schon damals ein probates Rezept ;-)
Es gingen Jahre ins Land, dann fügten sie sich schließlich und zogen in die "Einöde".
Großzügige Übereignungen von Land durch den Adel und dessen weise Nutzung führten relativ schnell zu beachtlichem Reichtum.
Auch die Bedeutung als kirchliches Zentrum wuchs - zudem war man im Besitz von Reliquien die viele Gläubige anzogen.
Der offizielle Status wurde den "Attraktionen" bald aberkannt.
Schnell begann aber der Niedergang des Klosters. So wurden zum Beispiel 12 Wagen mit den wichtigsten Werken der Bibliothek beladen und an einen anderen Ort verbracht.
Dann wurden gar die Gebäude rein weltlich genutzt. Bis heute in einer sehr wechselvollen Geschichte.
Für Kunsthistoriker ist der Ort heute noch bedeutsam.
So sehr sittsam ging es aber jetzt auch bei den neuen Eigentümern nicht zu. Der moralische Niedergang veranlasste den örtlichen "Pfaffen" dazu, ein Theaterstück in der regionalen Mundart zu schreiben, das mehrere hundert Jahre später zu einer Art "Dauerbrenner" umgearbeitet (man mag sich über den Begriff "umgearbeitet" streiten) werden sollte.

¿Wie heißt dieses Stück aus dem 16. Jahrhundert?


39. Wie der Vater so der Sohn?

Es passiert wohl nicht sehr oft auf dieser Welt, dass man einen Ausländer zum Minister macht, jemanden, der eine ganz andere Muttersprache hat.
Gegeben hat es sowas aber doch - einzigartig wird die Geschichte aber wirklich dadurch:
Der Sohn der fraglichen Person wird auch nicht in diesem Land geboren und hat auch die Muttersprache des Vaters.
Erst nach einigen Reisen lässt sich der Sohn in dem Land nieder, in dem Vater Minister ist - und lernt erst jetzt die Sprache.
Weil Vater es gern will, wird Sohn später auch Minister - selbes Ressort wie Papa.
Der Sohn hat nicht ganz Vaters Talent, und als es dem Staate schlechter geht bekommt er die Schuld = Rücktritt.
Das könnte es nun gewesen sein mit der politischen Karriere - doch elf Jahre später ist er schon wieder Minister, im selben Land aber in einem anderen Ressort.
¿Wie heißen die beiden mit Familiennamen?


40. Wiedergeborener Beatle?

So ganz jung ist diese Kunstrichtung nicht, denn der Fabrikantensohn aus Korea, der zu ihren Begründern zählt begann mit seinen Arbeiten in dieser Richtung schon vor 40 Jahren in der Fachwelt Aufsehen zu erregen. Ich habe das zwar interessiert mitverfolgt - aber auch nicht besonders intensiv.
Bei einem meiner regelmäßigen Besuche in Louisiana sah ich eine Installation, die mich sofort faszinierte. Ein ganzer Raum, abgedunkelt und an den Wänden Projektionen von Unterwasserszenen. Ein schöner, klarer offenbar recht warmer und an diesem Teil flacher Teil des Ozeans, so schön, dass man ihn schlürfen könnte. Ein Mensch taucht ganz entspannt an mir vorbei. Schon bevor ich diesen Raum betrat hörte ich ein Lied - es gehörte zu der Installation. Eine Frauenstimme sang etwas vom Verlieben. Ich erinnerte mich, den Song schon mal gehört zu haben - aber nicht in dieser Version. Sehr sehr eigenartig wurde es hier gesungen, zugleich auch sehr eingängig. Das Ding ging mir nicht aus dem Ohr - ich war ein Opfer dieses Songs. Am Informationstresen fragte ich dann, wer das gesungen hat. Es war die Künstlerin selbst - man konnte eine CD von ihr kaufen auf der auch das Ding drauf war. Ich war geschockt über den Preis und verzichtete - leider.
Auch nach Tagen wurde ich das Lied nicht los - fand aber trotz intensiver Recherche keine Möglichkeit, die CD zu bekommen. Spannend und interessant war die Suche gleichwohl, denn ich habe sehr viel über die Künstlerin gelesen und viele Beispiele ihrer Kunst gefunden. Sie hat nicht nur Fans - einige ihrer Arbeiten sind schon (vorsichtig formuliert) gewöhnungsbedürftig. Bei so einem frechen Namen wohl auch klar. Eines ihrer Werke könnte an eine der abstrusen Glanztaten von Susan Stahnke erinnern.
Ein Jahr später wieder in Louisiana war mir dann der Preis für die CD egal, ich musste sie einfach haben. Es kam wie es kommen musste - ausverkauft, die ganze Auflage. Da wächst dann der Ehrgeiz und es wird intensivst recherchiert - schließlich auch erfolgreich. Sie hat auch Bücher veröffentlicht (längst vergriffen) und in einem davon - der Titel hat was von einem Film von Jean-Luc Godard - ist in einer Papphülle die so intensiv gesuchte CD mit ein paar Songs - und eben dem gesuchten. Durch Mithilfe von Eckart Cordes (lokale Größe - hat sich durch unzählige Autorenlesungen sehr verdient gemacht) kam dann ein Exemplar zu mir.
Ausgepackt, CD genommen - rein in den Player - *soifz* so schön. Aber auch sehr sehr frech irgendwie.
Als ich den Text auf der Hülle las wurde mir endlich auch klar, warum mir der Song so bekannt vorkam. Das war doch mal ein beachtlicher Hit - und Musik zu einem sehr stark beachteten Film.
Nun endlich das, worauf alle gewartet haben - die Frage!
¿Wann wurde der Sänger und Schreiber der Originalversion geboren?


41. Eine besondere Form von Rätsel ist jene, bei der durch die Veränderung eines Buchstabens eines Wortes ein ganz anderes Wort entsteht. Auch eine nette Form der Sprachspielerei.
Beispiel:

Nach Kräften bemüht
....g.... zu sehr sollte man sich nicht darum bemühen, dass es klappt, sonst klappt es nicht
....s.... wer dies ist, der bemüht sich auch ganz viel - Erfolgsaussichten ungewiss
....m.... hier hat sich auch jemand bemüht - hat aber nicht so gut geklappt - ist als Teekesselchen aber auch wichtig, damit etwas klappt - als weiteres Teekesselchen -> auch selten erfolgreich.

¿Welche Wörter suche ich?


42. Läufer oder Brücke?

Nach dem Strickmuster von Frage 39 zu bearbeiten.
....r.... - Wer weiß heute noch etwas von ihnen? Ihren Namen haben sie von etwas, das heute einen ganz anderen Namen trägt. Vieles ist mystisch - warum ließen sie ihre Toten so seltsam beseitigen? Ihr "Chef" beschäftigte einst einen berühmten Komponisten und einen ebenso berühmten Philosophen.

....u.... - (ist ein Teekesselchen, jeweils im Plural, kann auch Tätigkeit sein) Ad 1 - Diese führen bei falscher Dosierung zur Korrosion - Ad 2 - mit bestimmtem Farbattribut versehen sind sie grundlegend für vieles was entsteht. Auch als Handelsgut begehrt - unterliegen sie der Ausfuhrsperre oder nicht? (Ich frage mich, ob die nicht wirklich anachronistisch sind.)

....n.... - das ist einer von vieren - und alle vier gehören zu einem System, das neuerdings in schwerem Verdacht steht, einen sehr wichtigen Schutz zu perforieren.

¿Welche Wörter suche ich?



43. Friendly take over?

Was macht man, wenn die Stadt vom Gegner besetzt ist - man sie aber unbedingt einnehmen will?
Dann ist der auch noch zahlenmäßig weit überlegen.
Die modernsten Waffen hat er auch, wohingegen man selber arg schlecht ausgerüstet ist.
Man selbst hat zum Teil nur Knüppel.
Tolle Idee: wir nehmen ein öffentliches Verkehrsmittel, ganz Fahrplan gemäß.
Rein in die Stadt, an allen Posten und Wachen vorbei.
Klappt super toll!
Wie geht es aber weiter?
Noch eine tolle Idee: man erweckt den Anschein als ob es brenne!
Alarm! Alarm! Alarm!
Das funktioniert auch wunderbar. Die Soldaten laufen alle aus den Kasernen um zu löschen, ihre Waffen lassen sie da - schwupp haben wir sie!
Super Plan.
Alles ausgedacht?
Nein, nein. Wirklich geschehen.
¿In welcher Stadt?


44. Artgerechte Haltung?

Ich versuche hier mal die Übersetzung des Monologs eines nahen Verwandten von mir. Da lümmelt er so gelangweilt über einem abgestorbenen Baum.
"Sie versuchen es dir komfortabel zu machen, sie bringen dich in eine recht nette Situation, sie geben dir Futter, das ist eher wie .... wie Hundefutter, nicht wie normales Fressen, okay?
Wenn Sie versuchen, die Situation zu vergleichen die man in der Umgebung hier hat mit der Umgebung die man in Brasilien hat, dann gibt es einen großen Unterschied: hier lebt man auf nur ganz wenig Platz mit all den technologischen Fortschritten, die möglich sind, alles ist geordnet, doppelt verglaste Fenster, wissen Sie?
Ihre Heizung und alles ist besser als in Brasilien - aber Sie haben nicht den Raum! In Brasilien da hat man den Raum obwohl man nicht alle die technologischen Dinge hat wie doppelt verglaste Fenster und all das - aber Sie haben den Raum, den Platz!
Wir brauchen eben den Raum zum Leben, wir brauchen den Platz um zu fühlen, dass wir Teil des Dschungels sind - und nicht Teil eines Objekts in einer Kiste. Ich brauche eben besonderes Fressen, ich brauche frisches Fleisch, wissen Sie - wir sind nämlich vornehmlich Fleischfresser.
Wir sind nicht - wissen Sie - Vegetarier. Wir mögen keine Kartoffeln, wir mögen Sachen wie Fleisch. Wir lieben frisches Fleisch. Ich würde es schon vorziehen, den größten Teil meines Lebens in einem wirklich warmen Land zu verbringen, wissen Sie, in einem heißen Land wo ich gutes Wetter habe - und wo ich Raum habe, Bäume habe, wissen Sie, wo es nicht einfach Gras gibt mit Pollen, die mir Heufieber machen jeden Tag, ich brauchen eine Platz mit blauem Himmel, dass ich die Sonne jeden Tag sehen kann - alles klar? - wo ich schönes Wetter habe, wo ich nettes Wasser habe, wissen Sie, wo ich drin tauchen kann, ein wenig schwimmen, einfach ein tropisches Land - besser als eine Insel, ein kalte noch dazu - jeder Teil der Welt - aber: heiß!
Sagen Sie einen Namen und ich gehe dahin!"
In dem Film treten noch einige andere Tiere auf, sogar Tierfamilien.
¿Wie heißt dieser Film, der sich so intensiv mit der Befindlichkeit dieser Tiere im Zoo befasst?



45. Das einzige Richtige

Wenn es bei uns elf Uhr ist,
dann ist es fünf Uhr in den USA
zehn in London und achtzehn in China,
und ungefähr dreizehn in Moskau.
Was sind wir doch für ein ausgewähltes Volk,
dass wir alle in genau dem Land geboren wurden,
dem kleinen gesegneten Land,
in dem die Uhr elf zeigt
wenn es elf ist.

¿Wer schrieb das Original dieses kleinen Gedichtes?